Folge 4 – Der Weltoffene

Autor: Klaus Kafitz

Die vierte und letzte Folge der ARTE-Dokumentation folgt dem Lauf des Rheins von Stromkilometer 650 bei Bonn bis zu seiner Mündung in die Nordsee. Aus der Vogelperspektive gibt es dabei ungewöhnliche Blicke auf die deutschen Ballungsräume am Niederrhein um Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, mit dem größten Binnenhafen der Welt, dem Duisburger Hafen. Flussabwärts wechselt dann die Uferlandschaft, und der Niederrhein wird ländlich. Von oben blickt die Hubschrauberkamera dann auf die Stelle, an der sich der Rhein in seine Mündungsflüsse teilt. Jetzt in den Niederlanden wechselt die Landschaft nur selten, aber der Rhein selbst verästelt sich und trägt bald viele unterschiedliche Namen.

Unterschiedlich sind auch diesmal wieder die Geschichten und Menschen, die entlang des Flusses erzählt und porträtiert werden: der letzte Aalfischer am Niederrhein; ein niederländischer Bootsdesigner, der eine Fähre vor der eigenen Haustür verschönert, ein Lotse der Ozeanriesen in den Rhein steuert. Hinter typisch Holländischem, wie einer Windmühle und einer Klappbrücke, gibt es Kurioses zu entdecken. Wie kontrastreich das Gesicht des Rheins in den Niederlanden ist, wird deutlich, wenn sich die beschauliche Rheinlandschaft in Rotterdam zu einem gigantischen Hafengebiet verwandelt: 40 Kilometer Kaimauern und Containerterminals, dann schließlich mündet der Rhein in die Nordsee.